Dienstag, 7. Dezember 2010

Mailbox und Anrufbeantworter: Wann ist ausschalten sinnvoll?

Wenn Sie zumeist erreichbar sind und nur zwischendurch mal auf Mailbox oder Anrufbeantworter schalten, bringen Ihnen hinterlegte Mitteilungen eventuell eher zeitliche Nachteile als große Vorteile. Denn Sie müssen

  • die Nachrichten abhören,
  • sich Inhalte (Fragen, Telefonnummern, Rückrufzeiten) merken oder notieren und
  • zurückrufen – und das bisweilen auch mehrmals, bis Sie den Anrufer Ihrerseits erreicht haben.

Damit ist der „schwarze Peter“ bei Ihnen – denn der Aufwand, ein Gespräch herzustellen, ist an Sie übergegangen.

Stellen Sie die Nutzen-Frage!

Überprüfen Sie deshalb einmal kritisch, ob Ihnen Mailbox/AB wirklich einen Nutzen bringen:

1. Erreichen Sie wichtige Ziele dadurch eher?
2. Gehen Ihnen andernfalls einmalige Informationen verloren?
3. Rufen bestimmte Leute Sie nie wieder an, nachdem Sie mal nicht sofort erreichbar waren?

Wenn Sie alle drei Fragen mit Nein beantwortet haben, dann betrachten Sie Mailbox bzw. Anrufbeantworter getrost als Klotz am Bein, und schalten Sie diese Technik ab. Auch wenn Sie dabei ein „ungutes Gefühl“ haben: Probieren Sie’s doch mal aus.