Freitag, 15. Oktober 2010

Baut Organisation um! - Warum man mit weniger Aufgaben produktiver werden

Springen Sie über Ihren Schatten

Immer noch tun sich viele Führungskräfte schwer, Aufgaben oder Verantwortlichkeiten aus der Hand zu geben. Ob sie zu viele schlechte Erfahrungen damit gemacht haben oder einfach das Risiko scheuen, dass ihre Mitarbeiter Fehler machen oder es nur der Wunsch nach Anerkennung ist, lieber die Aufgaben selbst zu erledigen anstatt zu delegieren, will ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Doch übertriebener Ehrgeiz, Angst vor Konkurrenz oder Kontrollsucht können Gründe gegen das Delegieren sein, die es abzustellen gilt, denn richtiges Delegieren hat weit mehr Vorteile als es Nachteile mit sich führt.

Es ist erwiesen, dass sich durch Aufgabenteilung bessere Arbeitsergebnisse erzielen lassen und der Stress reduziert wird. Besonders wichtig ist es bei größeren Projekten geeignete Teams zu bilden, die verschiedene Kompetenzen und Eignungen verbinden und dadurch ein optimales Ergebnis erzielen können, das einzelne Personen im Gegensatz dazu nie schaffen würden.


Geben Sie Aufgabenpakete ab - nicht nur Häppchen

Lassen Sie Ihren Mitarbeiter nicht stundenlang Statistiken auswerten, während Sie sich die „Rosinen herauspicken“. Motiviert sind Ihre Mitarbeiter dann, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihnen etwas zutrauen.

• Am besten lassen sich natürlich Aufgaben delegieren, die immer wieder anstehen. Das sind die klassischen Verwaltungsaufgaben, die Klaus Zimmermann abgibt. Diese überträgt er an einen Geschäftsführer. Dieser kann damit seine Kompetenz ausbauen.
• Auch einmalige Aufgaben lassen sich delegieren, sofern der Erklärungsbedarf und damit der Zeitverlust nicht zu groß ist. Auch hier gilt: Denken Sie an die Zukunft. Möglicherweise machen sich Ihre Erklärungen bezahlt.
• Ein Mitarbeiter, der einmal gelernt hat, wie man eine bestimmte Tabelle erstellt, kann Ihnen auch beim nächsten Mal hilfreich zur Hand gehen.

„Dann bleibt das Gros also doch an mir hängen“, sagen Sie? Das muss nicht sein. Fragen Sie sich immer, inwieweit Sie komplexe Projekte in Teilaufgaben gliedern können, wer für welche Aufgabe welches Knowhow mitbringt. Und geben Sie Aufgaben ab!

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