Freitag, 24. September 2010

WHERE GOOD IDEAS COME FROM by Steven Johnson

Montag, 20. September 2010

3 Erfolgsgaranten für Ihre nächste Rede

1. Ein persönliches Detail preisgeben – und so das Eis brechen
Erinnern Sie sich an den TV-Detektiv Columbo und seine konstanten Verweise auf seine Frau? Der Bezug auf die eigene Familie ist immer unterhaltsam für die Zuhörer und bringt Ihnen Sympathien ein – nicht zuletzt deshalb, weil Sie aus Ihrer öffentlichen Rednerrolle den privaten Menschen hervorblitzen lassen: Das nimmt etwas von der Distanz zwischen Rednerpult und Zuschauerbereich.

2. Humor wagen – das Publikum unterhalten
Ein typischer Fehler ungeübter Redner ist der Glaube, ernsthafte Themen auch durchgängig ernsthaft behandeln zu müssen. Tatsache ist: Zu fast allen Gelegenheiten kommt eine Prise Humor sehr gut an – und Ihr Publikum wird es Ihnen mit Sympathie und Aufmerksamkeit danken. Außerdem prägen sich die Zuhörer lustige und in Bildern verpackte Inhalte viel leichter und dauerhafter ein.
Ein ganz einfaches Mittel, Humor zu erzeugen, ist das der Wiederholung. Beziehen Sie sich etwa im Laufe Ihrer Rede (auch wenn sie nur fünf Minuten dauert) immer wieder und mit der immer gleichen Formulierung auf Ihren Aufhänger. Im Beispiel oben könnte das der Begriff „die Ohren spitzen“ sein. Am Schluss müssen Sie nur noch auf Ihre Ohren deuten, um Ihre Aussage zu wiederholen.

3. Variabel sprechen – Souveränität beweisen
Viele Reden und Vorträge sind unerträglich monoton gesprochen – als glaubte der Redner, das Publikum würde bei jeder Unterbrechung des gleichmäßigen Sprachflusses sofort in die Unaufmerksamkeit abgleiten. Tatsache ist: Je gleichmäßiger Ihr Textfluss, umso größer ist die Gefahr, dass Sie Ihr Publikum verlieren. Variieren Sie also sowohl Sprechgeschwindigkeit als auch -lautstärke. Und: Machen Sie Pausen! Mit Pausen können Sie hervorragend Spannung erzeugen, bei Ihrem Publikum eine wichtige Aussage „einsickern“ lassen oder einen Themenwechsel signalisieren.

Sie haben die Wahl: „Leave it! – Change it! – Love it!“

1. Leave it!
Wenn eine Situation geradezu unerträglich ist, sollten Sie versuchen, sich ihr schnellstmöglich zu entziehen. Das geht viel häufiger, als Sie zunächst vielleicht annehmen! Wenn Sie sich beispielsweise sehr auf den Opernabend gefreut haben, aber die Inszenierung eine Qual für Sie ist, dann sollten Sie sich nicht aufregen. Denn: Sie müssen sich das ja nicht bis zum Ende antun. Bleiben Sie gelassen, und gehen Sie einfach. Nutzen Sie die Zeit für einen Bummel durch die Stadt, ein schönes Essen oder ein gutes Glas Wein.

2. Change it!
Läuft etwas ganz und gar nicht so, wie Sie sich das vorstellen, und Sie können oder wollen sich nicht entziehen, dann sollten Sie versuchen, die Situation zu ändern. Nervt es Sie etwa, dass Ihr Wochenende immer mit dem stressigen Samstagvormittag-Großeinkauf beginnt? Dann sollten Sie versuchen, Ihre Einkäufe in aller Ruhe am Freitagnachmittag zu erledigen. So können Sie Ihr Wochenende in aller Gelassenheit genießen.

3. Love it!
Nun gibt es Situationen, auf die wir keinen Einfluss haben, die wir aber auch nicht umgehen können. Hier hilft nur: Akzeptieren Sie bewusst die Dinge, wie sie sind. Wenn Sie beispielsweise täglich auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen, bringt Ihnen Aufregen gar nichts. Fügen Sie sich, und entspannen Sie sich bei schöner Musik oder einem interessanten Hörbuch. So nutzen Sie die Zeit sinnvoll, können abschalten – und die Gelassenheit kommt fast von selbst.