- Um die „Wegwerfschwelle“ zu senken, haben Sie einen zweiten Papierkorb, der nur einmal im Monat geleert wird – und in dem all das landet, das notfalls noch einmal „gerettet“ werden muss.
- Es gibt feste Termine (ein- oder zweimal pro Jahr), zu denen Sie Mappen, Ordner etc. systematisch durchsehen und Unterlagen aussortieren.
- Alle Schriftgutbehälter, die ins Archiv wandern, werden vorher „ausgemistet“ und mit einem Vernichtungsdatum versehen. Das Vernichtungsdatum orientiert sich an den gesetzlichen oder an intern festgelegten Aufbewahrungsfristen.
- Ablagekörbe werden möglichst allabendlich, spätestens vor dem Wochenende, abgearbeitet und geleert.
- Zeitungen und Zeitschriften werden nicht komplett aufgehoben. Faustregel: Sie lesen sie/sehen sie durch, bevor die nächste Ausgabe erscheint. Interessante Artikel werden herausgeschnitten bzw. kopiert, der Rest kommt in den Papiermüll.
- Schriftstücke legen Sie nur einmal ab (und nicht mehrfach in Kopie). Wenn nötig, machen Sie einen Querverweis.
- Neue Vorgänge bekommen immer sofort einen eigenen Platz. Die entsprechenden Arbeitsmittel haben Sie bequem in Griffweite untergebracht (Beispiel Hängeregistratur: leere Hängemappen und Reiter, Stift zum Beschriften).
- Unerwünschte Informationen werden konsequent abbestellt (z. B. aus dem Verteiler streichen lassen).
- Ausgehende Briefe, Faxe und EMails, die keiner Antwort bedürfen, versehen Sie entsprechend mit der Notiz „Keine Antwort erforderlich“ (Stempel, E-Mail- Signatur etc.) – jedenfalls bei vertrauten Ansprechpartnern.
- Wo es möglich ist, ersetzen Sie Fax-Deckblätter und notieren die Informationen stattdessen gleich auf der ersten Seite (z. B. mit Post-its).
Welcome to my world
Vor 6 Jahren
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