- Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Ungeduldsauslöser
Erstellen Sie per Brainstorming eine Liste mit Ihren ganz persönlichen Ungeduldsfallen. Ob es die Rote-Ampel-Welle, ein schwerfälliger Mitarbeiter, die langsame Verkäuferin oder Ihr notorisch unpünktlicher Sohn ist: Notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Achten Sie dabei bewusst auf die kleinen, vermeintlich unbedeutenden Situationen, denn die eignen sich besonders als Einstieg in Ihr Geduldstraining.
- Wählen Sie 3 Fälle aus, mit denen Sie Ihr Training beginnen
Lassen Sie die Situationen auf Ihrer Liste vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, und versuchen Sie, die Folgen Ihrer Ungeduld auf den Punkt zu bringen. Was genau tun Sie? Wie reagieren die anderen auf Sie? Fühlen Sie sich in diesen Situationen körperlich unwohl? Ärgern Sie sich über sich selbst und Ihr unbeherrschtes Handeln?
Auf diese Weise erkennen Sie schnell, dass Sie sich mit Ihrer Ungeduld nur schaden – und das motiviert zu entsprechenden Gegenmaßnahmen!
- Formulieren Sie ein Ziel
Vermeiden Sie allgemeine Rundumschläge („Ab morgen werde ich geduldiger sein“). Je konkreter das Ziel ist, desto leichter wird Ihnen das Training fallen („Ich werde mich nicht mehr aufregen, wenn ich an der Supermarktkasse mal wieder warten muss“).
- Lächeln Sie
Ein Lächeln schafft sofort eine Brücke zum anderen. Verwechseln Sie Lächeln aber nicht mit Grinsen. Den Unterschieder kennt man tatsächlich. Ein Lächeln ist ehrlich gemeint – Sie freuen sich, den anderen zu sehen.
- Nehmen Sie Blickkontakt auf
Ein guter Blickkontakt zeigt Ihr Interesse. Zudem entscheidet der Blick oft schnell über Sympathie und Antipathie. Blicke am Gesprächspartner vorbei wirken arrogant und abweisend. Anstarren hingegen wird als unangenehm empfunden, mangelnder Blickkontakt wird als Schüchternheit oder auch als Unhöflichkeit interpretiert.
- Nehmen Sie sich Zeit
Wenn Sie jemanden treffen, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für ihn, für ein kurzes Gespräch. So vermitteln Sie den Eindruck, dass er Ihnen wichtig ist. Meist reicht die Frage nach dem Wohlbefinden, vielleicht verbunden mit einem freundlichen Wort oder einem kleinen Scherz.
- Hören Sie gut zu
Gut zuzuhören ist eine Kunst, die nicht viele Menschen beherrschen. Umso sympathischer wirkt sie. Gut zuzuhören bedeutet, sich auf den anderen zu konzentrieren, seine Gedanken nachzuvollziehen.
- Fragen Sie nach
Durch Fragen zeigen sie Interesse – und das freut Ihr Gegenüber. Etwas vorsichtig sollten Sie mit der Frage WARUM sein. Nutzen Sie sie wiederholt, könnte beim Gesprächspartner der Eindruck entstehen, Sie würden ihn ausfragen.
- Unterbrechen Sie nicht
Unterbrechungen sind unhöflich. Vor allem, wenn Sie nur auf Stichwörter warten, um sich dann selbst einzuschalten und ausgiebig von sich zu erzählen. Sie vermitteln den Eindruck, dass es Sie nicht interessiert, was der andere sagt.
- Reden Sie den anderen mit Namen an
Ihr Gegenüber freut sich, wenn Sie sich seinen Namen gemerkt haben und ihn auch benutzen. Die meisten Menschen betrachten es als Aufmerksamkeit, wenn sie mit Namen angesprochen werden.
- Um die „Wegwerfschwelle“ zu senken, haben Sie einen zweiten Papierkorb, der nur einmal im Monat geleert wird – und in dem all das landet, das notfalls noch einmal „gerettet“ werden muss.
- Es gibt feste Termine (ein- oder zweimal pro Jahr), zu denen Sie Mappen, Ordner etc. systematisch durchsehen und Unterlagen aussortieren.
- Alle Schriftgutbehälter, die ins Archiv wandern, werden vorher „ausgemistet“ und mit einem Vernichtungsdatum versehen. Das Vernichtungsdatum orientiert sich an den gesetzlichen oder an intern festgelegten Aufbewahrungsfristen.
- Ablagekörbe werden möglichst allabendlich, spätestens vor dem Wochenende, abgearbeitet und geleert.
- Zeitungen und Zeitschriften werden nicht komplett aufgehoben. Faustregel: Sie lesen sie/sehen sie durch, bevor die nächste Ausgabe erscheint. Interessante Artikel werden herausgeschnitten bzw. kopiert, der Rest kommt in den Papiermüll.
- Schriftstücke legen Sie nur einmal ab (und nicht mehrfach in Kopie). Wenn nötig, machen Sie einen Querverweis.
- Neue Vorgänge bekommen immer sofort einen eigenen Platz. Die entsprechenden Arbeitsmittel haben Sie bequem in Griffweite untergebracht (Beispiel Hängeregistratur: leere Hängemappen und Reiter, Stift zum Beschriften).
- Unerwünschte Informationen werden konsequent abbestellt (z. B. aus dem Verteiler streichen lassen).
- Ausgehende Briefe, Faxe und EMails, die keiner Antwort bedürfen, versehen Sie entsprechend mit der Notiz „Keine Antwort erforderlich“ (Stempel, E-Mail- Signatur etc.) – jedenfalls bei vertrauten Ansprechpartnern.
- Wo es möglich ist, ersetzen Sie Fax-Deckblätter und notieren die Informationen stattdessen gleich auf der ersten Seite (z. B. mit Post-its).
- Entschlossenheit
- Fairness und Gerechtigkeit
- Schaffung eines leistungsförderden Umfelds
- Förderung des Ansehens Ihres Unternehmens
- Ein hohes Ansehen innerhalb der Branche
- Förderung der beruflichen Entwicklung