Montag, 14. Dezember 2009
11 Tipps, wie Sie Ihren Stress reduzieren
Schließen Sie die Augen, atmen Sie langsam ein und aus. Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich auf einer wunderschönen großen Wiese oder an einem anderen Platz, der Ihnen gefällt und Wohlbefinden auslöst. Machen Sie die Übung einmal vormittags und einmal am Nachmittag für jeweils ein bis zwei Minuten.
2. Lachen Sie über sich selbst, statt sich zu ärgern
Sehen Sie Missgeschicke nicht so verbissen. Sie waren ungeschickt? Lachen Sie über sich, statt sich zu ärgern. Das Ärgern kostet Sie viel zu viel Kraft, doch das Lachen tut Ihnen gut.
3. Dramatisieren Sie nicht
Bleiben Sie realistisch, und galoppieren Sie in Gedanken nicht davon. Meist sind die Dinge gar nicht so schlimm, wie wir sie uns vorstellen und ausmalen. Schaffen Sie kein Drama, wo keines ist.
4. Gehen Sie in ein verlängertes Wochenende
Falls Sie denken, dass Sie sich und Ihrem Unternehmen einen Gefallen tun, wenn Sie ohne Ende "Überstunden schieben", sind Sie auf dem Holzweg. Denn irgendwann klappen Sie zusammen. Also: Nichts wie weg! Schon ein verlängertes Wochenende bringt Entspannung und Sie vielleicht zur Einsicht, etwas zu ändern.
5. Teilen Sie Ihre Sorgen
Statt mit allem allein klarzukommen, sollten Sie sich Freunden anvertrauen. Erstens hilft es, mal alles loszuwerden, und zweitens bekommen Sie wieder einen realistischeren Blick für Ihre Probleme. Und wenn es ganz gut läuft, finden Sie sogar gemeinsam eine Lösung.
6. Organisieren Sie sich anders
Möglicherweise ist Ihr Stress hausgemacht und rührt von dem Chaos her, das Sie um sich herum geschaffen haben. Prüfen Sie, wie Sie Ihre Arbeit effektiver gestalten und Störfaktoren reduzieren können.
7. Achten Sie auf Ihre Gesundheit
Sie kommen vor lauter Arbeit nicht dazu, zum Sport zu gehen? Das ist nicht gut. Sorgen Sie dafür, dass Sie mindestens zweimal in der Woche Sport machen. Achten Sie außerdem auf eine gesunde Ernährung – weniger Zigaretten, kein Fastfood, mehr Obst und Gemüse. Lassen Sie keine Mahlzeiten aus – nehmen Sie sich die Zeit.
8. Lernen Sie, nein zu sagen
Anstatt es allen recht machen zu wollen, sollten Sie öfter mal an sich selbst denken. Sagen Sie nein statt ja.
9. Setzen Sie Prioritäten
Denken Sie darüber nach, was Ihnen wirklich wichtig ist im Leben. Investieren Sie Ihre Energie in Ihre A-Prioritäten, oder verschwenden Sie sie auf Ihnen im Grunde Unwichtiges?
10. Sorgen Sie für ein ausgewogenes Leben
Wie lautet Ihr Motto: Leben, um zu arbeiten – oder arbeiten, um zu leben? Letzteres macht wohl mehr Sinn. Entwickeln Sie Interessen außerhalb Ihrer Arbeit – sonst bleibt Ihnen bald nur noch der Job.
11. Erfreuen Sie sich an Kleinigkeiten
Lauschen Sie im Park doch einfach mal dem Vogelgezwitscher, und genießen Sie die Natur. Das kann so entspannend sein und glücklich machen.
6 Strategien der Problemlösung und wie Sie davon profitieren
Forscher haben herausgefunden, dass es im Wesentlichen sechs unterschiedliche Problemlösungsstrategien gibt:
1. Teamorientiert
Menschen, die diese Strategie der Problemlösung anwenden, lösen Probleme am liebsten gemeinsam. Sie wollen unterschiedliche Meinungen hören, Argumente gegeneinander abwägen.
2. Analytisch
Diese Menschen gehen Probleme systematisch an und analysieren die Fakten. Ihre Lösungsvorschläge sind logisch abgeleitet und stichhaltig.
3. Rational
Menschen diesen Typs verlassen sich auf ihren Verstand. Sie wollen die Vor- und Nachteile möglicher Lösungen sorgfältig abwägen.
4. Individuell
Diese Menschen lösen Probleme am liebsten allein im "stillen Kämmerlein". Ihre Stärke ist die ungestörte, intensive Auseinandersetzung mit Problemen.
5. Ganzheitlich
Dieser Typus betrachtet eine Situation von allen Seiten. Dabei erkennt er sowohl hindernde als auch fördernde Bedingungen.
6. Emotional/Kreativ
Menschen mit dieser Strategie verlassen sich auf ihr Gefühl. Sie haben oft zahlreiche Ideen und Ansätze.
Problemlösung: Setzen Sie Gegengewichte
Ganz gleich, welcher Problemlösungs-Typ Sie sind: Suchen Sie sich einen passenden Gegenpart. Wenn Sie beispielsweise Probleme gern für sich alleine lösen, holen Sie sich den Rat von Dritten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es um komplexe Probleme und langfristige Entscheidungen geht.
Wenn Sie ein kreativer Mensch sind, der nur so vor Ideen sprudelt, suchen Sie sich ein rationales Gegengewicht – also jemanden, der Ihre Ideen auf Praxistauglichkeit abklopft. Wenn Sie eine eher analytische Problemlösungsstrategie haben, achten Sie darauf, dass auch ganzheitliche Aspekte bei der Entscheidung nicht zu kurz kommen.
Nehmen Sie sich Zeit und betrachten Sie das Problem ganz bewusst aus allen sechs Perspektiven. Sie werden sehen: Oft kommen Ihnen dabei ganz von alleine neue Ideen und Sie erkennen andere Ansätze.
So vermeiden Sie die Rabattfalle
Was Rabatte anrichten
Besser als Rabatte zu geben ist es, die Kunden vom Nutzen und der Wertigkeit Ihres Angebotes zu überzeugen. Bestehen Sie auf reellen Preisen! Der Wirtschaftsprofessor und Unternehmensberater Hermann Simon hat herausgefunden, dass
• eine Preiserhöhung um 2 % die Gewinne in Unternehmen um über 100 % steigern kann,
• Rabatte häufig ohne genaue Kalkulation und Überprüfung durch das Management von Sachbearbeitern gewährt werden und
• Unternehmen mühsam Kosten reduzieren, aber die Einsparung dann oft ohne Not an Kunden weitergeben.
So verhandeln Sie besser
Machen Sie Preisfindung und Rabatte zur Chefsache.
• Rechnen Sie selbst genau aus, wie sich durch einen Rabatt der Deckungsbeitrag und der Gewinn eines Geschäftes ändern.
• Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern Anti-Rabatt-Provisionen. Wer ein Geschäft zum regulären Preis einleitet, ohne dem Kunden Hoffnung auf einen Nachlass zu machen, bekommt einen Teil des gesparten Rabattes.
• Wenn Sie sich am unteren Preissegment bewegen: Machen Sie Ihre Preisstruktur so einfach wie Aldi, Netto und IKEA: sagen Sie Ihren Kunden, dass Ihre Angebote dauerhaft günstig und Nachkalkulationen überflüssig sind.
Stehen Sie zu Ihren Preisen
Wenn Ihr Angebot teurer ist als das von Wettbewerbern: Argumentieren Sie mit der überdurchschnittlichen Qualität, die Sie bieten.
Die Managementberatung Booz Allen Hamilton empfiehlt, das Kundenmanagment zu splitten: Kümmern Sie sich als Chef vor allem um anspruchsvolle, serviceorinetierte Kunden, die bereit sind, mehr zu bezahlen.
Wenn Sie auf preisfixierte Kunden nicht verzichten wollen, etwa um Ihre Auslastung zu sichern, sagen Sie deutlich, dass es Unterschiede bei Ihren Leistungen gibt.
Immer daran denken: Qualität darf mehr kosten
Gerade bei qualitätsbewussten Anbietern oder Luxusprodukten können Rabatte auf Dauer eher schädlich sein – für den Ruf und das Ergebnis. Vom Preis geht ein Qualitätssignal aus. Daher denken Sie immer daran: Qualität darf kosten!
Der letzte Ausweg
Sollten Sie generell auf Rabatte verzichten? Grundsätzlich ja! Doch wenn Sie fürchten, dass Ihre Kunde abspringt, dann geben Sie ihnen besser einen so genannten „Wert-Zusatz“. Das heißt: mehr Leistung fürs gleiche Geld. Im Prinzip ist das nichts anderes als Rabatt – nur einfach eleganter verpackt.
Geben Sie als Hotel eine Massage oder ein exklusives Frühstück zu einer Buchung dazu. Als Einzelhändler können Sie guten Kunden die Ware nach Hause bringen, in der Textilbranche z. B. – ab einem bestimmten Kaufpreis – 1 Paar Socken dazugeben. Damit erfreuen Sie sowohl Neu- als auch Stammkunden.
Mit welchem Führungsstil erreichen Sie 2010 am meisten?
Die Mitarbeiter dieser Firma vereint weder ein gemeinsames Ziel noch die Vorstellung, wie ein Ziel erreicht werden könnte. Eine solche Firma gleicht einem bunt zusammengewürfelten Haufen. Dieser Typ findet sich oft bei sehr schnell wachsende Firmen mit vielen neuen Mitarbeitern.
Das ist der passende Führungsstil: Eine solche Truppe können Sie zunächst nur durch Autorität, d. h. durch Sanktionen und Druck, hinter Ihrem Ziel vereinen. Hier braucht es eine starke Führung
Typ 2: Wenig Ziele und gute Zusammenarbeit
In diese Kategorie fallen viele kleine und mittlere Unternehmen. Die Belegschaft arbeitet gut zusammen, die Lieferantenbeziehungen sind eng, und die Kontakte zu den Kunden sind von Vertrauen geprägt. Unternehmensziele spielen keine große Rolle, doch die Mitarbeiter halten sich an die vorgeschriebenen Abläufe, um das vom Chef gewünschte Ergebnis zu erreichen.
Das ist der passende Führungsstil: Am leichtesten erreichen Sie Ihre Ziele, indem Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend schulen. Standardisieren und vereinfachen Sie Ihre Abläufe. Führen Sie Messsysteme, sogenannte „Meilensteine“ ein, die zeigen, wie weit Sie zusammen mit dem Erreichen der Ziele gekommen sind.
Typ 3: Ein Ziel und viele Wege
Bei diesem Firmentyp haben die Mitarbeiter die Mission der Firma verinnerlicht. Sie streben alle das gleiche Ziel an, z. B. Marktführer zu bleiben. Nur wie das geschehen soll, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Das ist der passende Führungsstil: Am besten mobilisieren Sie Ihre Mitarbeiter, wenn Ihre Ziele mit denen der Mitarbeiter bereits übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, brauchen Sie Überzeugungskraft. Am einfachsten gelingt Ihnen das, wenn Sie sich als Vorbild für Ihre Mitarbeiter verstehen und den Weg vorangehen.
Typ 4: Das Ziel und der Weg sind klar
Die Mitarbeiter dieser Unternehmen sind sich sowohl darin einig, was sie wollen, als auch darin, wie sie dies erreichen wollen. Die Mitarbeiter sind mit ihrer Arbeit zufrieden und haben den gemeinsamen Wunsch, dass alles so bleiben soll, wie es ist. Wenn Ihre Ziele als Chef dazu passen, haben Sie es leicht, sie umzusetzen. Falls Sie als Chef jedoch neue Ziele formulieren, weil sich z. B. der Markt ändert, stehen Sie vor der Aufgabe, einen Tanker zum Kurswechsel zu bewegen.
Das ist der passende Führungsstil: Stellen Sie sich vor, Sie hätten lauter Beamte vor sich. Führen Sie neue Bräuche und Rituale ein, z. B. eine regelmäßige Besprechung. Geben Sie Visionen vor, und betonen Sie die vergangenen Erfolge, an die durch die neuen Ziele angeknüpft wird.
5 einfache Regeln, wie Sie sicher formulieren und schneller schreiben
1. Regel: Malen Sie sich einen idealen Empfänger aus
Denken Sie an den bzw. die Adressaten, während Sie schreiben. Falls Sie sich an eine unbestimmte Masse richten, picken Sie sich einen idealen Leser heraus und stellen Sie sich vor, Sie schrieben nur für ihn.
Den Empfänger im Kopf zu behalten beeinflusst, was Sie sagen und wie Sie es sagen – und macht das Schreiben damit einfacher.
2. Regel: Denken Sie intensiv an den Grund Ihres Schreibens
Behalten Sie während des Schreibens den Anlass im Kopf. Denn auch der Anlass nimmt Einfluss auf Ihren Ton und Stil. Wenn Sie über einen 15-prozentigen Umsatzrückgang zu berichten haben, wäre ein fröhlicher Ton nicht angebracht. Wenn Ihr Team gerade einen Riesenerfolg erzielt hat, wird das die entsprechende Mitteilung an die Teammitglieder auch im Ton widerspiegeln.
3. Regel: Lassen Sie Ihre Texte gegenlesen
Gehen Sie Unsicherheiten in Grammatik, Rechtschreibung oder Zeichensetzung gezielt an. Beschaffen Sie sich entsprechende Bücher, oder belegen Sie einen Kurs, um solche Unsicherheiten in den Griff zu bekommen. Geben Sie wichtige Texte zum Korrekturlesen an einen Mitarbeiter. Und nutzen Sie die Rechtschreibhilfe Ihres Textverarbeitungsprogramms.
4. Regel: Bleiben Sie verständlich
Schreiben Sie klar und verständlich. Vermeiden Sie den Gebrauch von Abkürzungen und Fachjargon gegenüber Uneingeweihten. Verzichten Sie auch auf pompöse Wörter. Bilden Sie kurze, einfache, unmissverständliche Sätze. Und: Verzichten Sie auf Füllwörter! Der Versuch, besonders „korrekt“ zu formulieren, führt häufig zum freizügigen Einsatz von Füllwörtern sowie formelhaften Ausdrücken. Streichen Sie diese konsequent, wo immer möglich, und wählen Sie die einfachere Konstruktion.
5. Regel: Lesen Sie sich mithilfe anderer Texte ein
Wenn Sie einen Werbebrief formulieren wollen, lesen Sie sich andere Werbebriefe durch; wenn Sie einen Projektbericht vor sich haben, stimmen Sie sich auf Ihre Aufgabe mit der Lektüre früherer Projektberichte ein. Ihnen wird sehr schnell klar werden, wie Sie’s angehen wollen – und auch, wie nicht!
Warum Sie ruhig einmal etwas riskieren sollten!
Ohne Risiken gibt es keine Veränderung und ohne Veränderung keine Weiterentwicklung. Setzen Sie sich daher konstruktiv mit Risiken auseinander, und nehmen Sie sie genau unter die Lupe. Dazu gehen Sie am besten in 3 Schritten vor ...
1. Schätzen Sie das Risiko ab
Je mehr Informationen Sie haben, je besser Ihre „Datengrundlage“ ist, desto genauer können Sie abschätzen, wie wahrscheinlich ein Scheitern ist. Dasselbe gilt für die möglichen Auswirkungen eines Scheiterns. Beobachten Sie, fragen Sie nach, und beschaffen Sie sich aussagekräftige Daten.
2. Bereiten Sie sich vor
Mit einer guten Vorbereitung können Sie viele Risiken drastisch reduzieren. Spielen Sie wichtige Gespräche und Auftritte gedanklich durch, legen Sie sich Worte zurecht, sammeln Sie Argumente, und suchen Sie Antworten auf mögliche Einwände. Wenn Sie mit dieser Vorbereitung allein Schwierigkeiten haben, suchen Sie sich Freunde oder Bekannte, die Ihnen helfen.
3. Glauben Sie an sich
Stellen Sie den Erfolg in den Vordergrund und nicht den Misserfolg. Unterscheiden Sie zwischen Ihren eigenen Ängsten und echten, handfesten Risiken. Sie werden sehen: Sehr oft sind Ihre Ängste deutlich größer als die tatsächlichen Risiken.
Das heißt nun nicht, dass Sie sich ohne Not in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang stürzen sollen. Wägen Sie die Risiken ab, und versuchen Sie nicht, Misserfolge um jeden Preis zu vermeiden. Dazu gehört zwar ein wenig Mut, aber Sie werden auch viele interessante Erfahrungen machen, die Sie persönlich weiterbringen.
Kritikgespräch: 3 grundlegende Tipps
1. Bleiben Sie gelassen
Machen Sie sich von Anfang an klar, dass es bei einem Kritikgespräch nicht nur um Inhalte, sondern auch um Emotionen geht – und dass Sie derjenige sind, der die Verantwortung für den Gesprächsverlauf trägt. Lassen Sie sich also nicht aus der Fassung bringen oder in die Defensive drängen von Emotionsködern wie: „Ich habe es nur gut gemeint“ oder „So haben wir das aber immer gemacht“.
2. Seien Sie flexibel beim Lösungsweg, aber hart beim Ziel
Achten Sie darauf, dass Sie die Umsetzung der Lösung – also den Weg zum Ziel des Kritikgesprächs – immer gemeinsam erarbeiten. Nur dann wird sich der Kritisierte die Lösung auch wirklich zu Eigen machen und als persönliches Ziel verfolgen. Das Ziel selbst (also die gewünschte Änderung) darf allerdings nicht zur Diskussion stehen!
3. Wann Sie das Gespräch besser vertagen sollten
Falls Sie einmal nicht zu einem Ergebnis kommen sollten, vertagen Sie das Gespräch am besten, bevor sich die Fronten verhärten. Überlegen Sie, nachdem Sie etwas Abstand gewonnen haben, was der Grund für den fehlenden Erfolg sein könnte und ob es sinnvoll wäre, das Gespräch mit Unterstützung von außen (z. B. mithilfe eines Coaches, Kollegen oder Vorgesetzten) zum Abschluss zu bringen.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Verhältnis Zeit zu Produktivität: 3 Übungen
Stellen Sie sich eine Ihrer häufigsten Aufgaben vor. Fragen Sie sich, wie Sie diese bewerkstelligen würden, wenn Sie plötzlich nur noch halb so viel Zeit zum Erledigen hätten wie bislang. Denken Sie in Ruhe nach, und notieren Sie sich (auch zunächst abwegig erscheinende) Lösungen in Stichworten.
Übung 2: Wenn Sie nur noch 20 Wochenstunden hätten ...
Stellen Sie sich vor, dass Sie nur noch 20 Stunden pro Woche hätten, um Ihre Arbeitsziele zu erreichen. Welche Aufgaben würden Sie vordringlich erledigen? Welche Aufgaben würden Sie streichen, verkleinern oder rationalisieren? Falls möglich: Was würden Sie an wen delegieren? Auf welche konkreten Tätigkeiten, Handgriffe oder Teilaufgaben würden Sie unter dieser Voraussetzung völlig verzichten?
Übung 3: Stellen Sie sich die Auswirkungen vor
Welche Folgen (positiv und/oder negativ) hätten Ideen und Maßnahmen, die Sie in den Übungen 1 und 2 gefunden haben?
Sonntag, 6. Dezember 2009
7 Erfolgsregeln der weltbesten Chefs
- Tu das, was getan werden muss
Die besten Chefs fragen immer, was als nächste, wichtige Aufgabe erledigt werden muss. Sie tun nicht, was sie jetzt am liebsten tun würden, sondern was die höchste Dringlichkeit hat. Dabei beschränken sie sich auf 1 oder 2 Aufgaben, die ihnen liegen. Alles andere wird delegiert. - Tu nur, was dem Unternehmen nützt
Die besten Chefs fragen nicht: Was ist gut für die Eigentümer, für die Mitarbeiter oder den Aktienkurs?
Sie fragen nur: Was ist gut für das Unternehmen? Sie wissen, dass alle Handlungen, die dem Unternehmen nützen, letztlich auch den beteiligten Menschen nützen. - Entwickle einen Aktionsplan
Die besten Chefs fragen sich: Welche Beiträge, Leistungen und Resultate muss ich mit dem Unternehmen in den kommenden 2 Jahren bieten? Wofür bin ich verantwortlich? An diesen Zielen richten sie ihren Aktionsplan aus. Nach einem halben Jahr und am Ende der 2 Jahre werden die Ergebnisse überprüft. Stellt sich heraus, dass einzelne Schritte nicht richtig geklappt haben, wird der Aktionsplan den veränderten Bedingungen angepasst. - Übernimm die Verantwortung
Gute Vorgesetzte entscheiden und übernehmen die Verantwortung für ihre Entscheidungen. Diese sind eindeutig für alle Beteiligten. Sie machen deutlich, wer für welche Aufgaben innerhalb welcher Fristen verantwortlich ist und welche Mitarbeiter über die Entscheidung informiert werden müssen. - Sprich klar
Ein weiteres Erfolgskriterium ist effektive Kommunikation. Exzellente Führungskräfte informieren ihre Mitarbeiter, stellen ihnen den Aktionsplan vor und bitten sie um ihre Stellungnahmen und Informationen. - Finde die Chancen
Heute geht es in vielen Unternehmen überwiegend um Problemlösungen. Dieses Verhalten beugt jedoch nur Schäden vor und schafft keinen Mehrwert. Die besten Chefs suchen systematisch nach Veränderungsmöglichkeiten. Sie fragen immer: Wie können wir diese als Chancen nutzen? - Sorge für produktive Besprechungen
Effektive Führungskräfte sind auch bei Meetings diszipliniert. Sie legen genau Thema und Charakter der Besprechung fest und halten die geplante Zeit ein. Am Ende fassen sie das Ergebnis kurz zusammen und schreiben für alle Beteiligten ein entsprechendes Memo, das alle weiteren Schritte vorgibt.
Donnerstag, 12. November 2009
3 Schritte zu mehr Gelassenheit
- Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Ungeduldsauslöser
Erstellen Sie per Brainstorming eine Liste mit Ihren ganz persönlichen Ungeduldsfallen. Ob es die Rote-Ampel-Welle, ein schwerfälliger Mitarbeiter, die langsame Verkäuferin oder Ihr notorisch unpünktlicher Sohn ist: Notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Achten Sie dabei bewusst auf die kleinen, vermeintlich unbedeutenden Situationen, denn die eignen sich besonders als Einstieg in Ihr Geduldstraining. - Wählen Sie 3 Fälle aus, mit denen Sie Ihr Training beginnen
Lassen Sie die Situationen auf Ihrer Liste vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, und versuchen Sie, die Folgen Ihrer Ungeduld auf den Punkt zu bringen. Was genau tun Sie? Wie reagieren die anderen auf Sie? Fühlen Sie sich in diesen Situationen körperlich unwohl? Ärgern Sie sich über sich selbst und Ihr unbeherrschtes Handeln?
Auf diese Weise erkennen Sie schnell, dass Sie sich mit Ihrer Ungeduld nur schaden – und das motiviert zu entsprechenden Gegenmaßnahmen! - Formulieren Sie ein Ziel
Vermeiden Sie allgemeine Rundumschläge („Ab morgen werde ich geduldiger sein“). Je konkreter das Ziel ist, desto leichter wird Ihnen das Training fallen („Ich werde mich nicht mehr aufregen, wenn ich an der Supermarktkasse mal wieder warten muss“).
Freitag, 6. November 2009
So bauen Sie echte Sympathiebrücken!
- Lächeln Sie
Ein Lächeln schafft sofort eine Brücke zum anderen. Verwechseln Sie Lächeln aber nicht mit Grinsen. Den Unterschieder kennt man tatsächlich. Ein Lächeln ist ehrlich gemeint – Sie freuen sich, den anderen zu sehen. - Nehmen Sie Blickkontakt auf
Ein guter Blickkontakt zeigt Ihr Interesse. Zudem entscheidet der Blick oft schnell über Sympathie und Antipathie. Blicke am Gesprächspartner vorbei wirken arrogant und abweisend. Anstarren hingegen wird als unangenehm empfunden, mangelnder Blickkontakt wird als Schüchternheit oder auch als Unhöflichkeit interpretiert. - Nehmen Sie sich Zeit
Wenn Sie jemanden treffen, nehmen Sie sich ein wenig Zeit für ihn, für ein kurzes Gespräch. So vermitteln Sie den Eindruck, dass er Ihnen wichtig ist. Meist reicht die Frage nach dem Wohlbefinden, vielleicht verbunden mit einem freundlichen Wort oder einem kleinen Scherz. - Hören Sie gut zu
Gut zuzuhören ist eine Kunst, die nicht viele Menschen beherrschen. Umso sympathischer wirkt sie. Gut zuzuhören bedeutet, sich auf den anderen zu konzentrieren, seine Gedanken nachzuvollziehen. - Fragen Sie nach
Durch Fragen zeigen sie Interesse – und das freut Ihr Gegenüber. Etwas vorsichtig sollten Sie mit der Frage WARUM sein. Nutzen Sie sie wiederholt, könnte beim Gesprächspartner der Eindruck entstehen, Sie würden ihn ausfragen. - Unterbrechen Sie nicht
Unterbrechungen sind unhöflich. Vor allem, wenn Sie nur auf Stichwörter warten, um sich dann selbst einzuschalten und ausgiebig von sich zu erzählen. Sie vermitteln den Eindruck, dass es Sie nicht interessiert, was der andere sagt. - Reden Sie den anderen mit Namen an
Ihr Gegenüber freut sich, wenn Sie sich seinen Namen gemerkt haben und ihn auch benutzen. Die meisten Menschen betrachten es als Aufmerksamkeit, wenn sie mit Namen angesprochen werden.
Maßnahmen gegen die Papierflut
- Um die „Wegwerfschwelle“ zu senken, haben Sie einen zweiten Papierkorb, der nur einmal im Monat geleert wird – und in dem all das landet, das notfalls noch einmal „gerettet“ werden muss.
- Es gibt feste Termine (ein- oder zweimal pro Jahr), zu denen Sie Mappen, Ordner etc. systematisch durchsehen und Unterlagen aussortieren.
- Alle Schriftgutbehälter, die ins Archiv wandern, werden vorher „ausgemistet“ und mit einem Vernichtungsdatum versehen. Das Vernichtungsdatum orientiert sich an den gesetzlichen oder an intern festgelegten Aufbewahrungsfristen.
- Ablagekörbe werden möglichst allabendlich, spätestens vor dem Wochenende, abgearbeitet und geleert.
- Zeitungen und Zeitschriften werden nicht komplett aufgehoben. Faustregel: Sie lesen sie/sehen sie durch, bevor die nächste Ausgabe erscheint. Interessante Artikel werden herausgeschnitten bzw. kopiert, der Rest kommt in den Papiermüll.
- Schriftstücke legen Sie nur einmal ab (und nicht mehrfach in Kopie). Wenn nötig, machen Sie einen Querverweis.
- Neue Vorgänge bekommen immer sofort einen eigenen Platz. Die entsprechenden Arbeitsmittel haben Sie bequem in Griffweite untergebracht (Beispiel Hängeregistratur: leere Hängemappen und Reiter, Stift zum Beschriften).
- Unerwünschte Informationen werden konsequent abbestellt (z. B. aus dem Verteiler streichen lassen).
- Ausgehende Briefe, Faxe und EMails, die keiner Antwort bedürfen, versehen Sie entsprechend mit der Notiz „Keine Antwort erforderlich“ (Stempel, E-Mail- Signatur etc.) – jedenfalls bei vertrauten Ansprechpartnern.
- Wo es möglich ist, ersetzen Sie Fax-Deckblätter und notieren die Informationen stattdessen gleich auf der ersten Seite (z. B. mit Post-its).
6 Eigenschaften, die Ihre Mitarbeiter von Ihnen erwarten
- Entschlossenheit
- Fairness und Gerechtigkeit
- Schaffung eines leistungsförderden Umfelds
- Förderung des Ansehens Ihres Unternehmens
- Ein hohes Ansehen innerhalb der Branche
- Förderung der beruflichen Entwicklung